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Toni Ribas kennt die Pornowelt in- und auswendig. Seit vielen Jahren ist er als Darsteller tätig, bevor er auch das Metier des Regisseurs für sich eroberte. In der aktuellen Ausgabe der STARS&STRIPS, die es in jeder gut sortierten Videothek gibt, befindet sich ein Interview der Pornodarstellers und Pornoregisseurs. Pornaward.de will euch dieses Interview natürlich [...]
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Toni Ribas kennt die Pornowelt in- und auswendig. Seit vielen Jahren ist er als Darsteller tätig, bevor er auch das Metier des Regisseurs für sich eroberte. In der aktuellen Ausgabe der STARS&STRIPS, die es in jeder gut sortierten Videothek gibt, befindet sich ein Interview der Pornodarstellers und Pornoregisseurs. Pornaward.de will euch dieses Interview natürlich nicht vorenthalten. STARS&STRIPS sprach mit Toni über das Leben in der Pornobranche.
 Pornostar Toni Ribas mit heißen Girls
Wie bist du in das Porno-Biz gekommen?
Toni Ribas: Ich startete im Mai 1994, als ich 18 Jahre alt war. Ich studierte damals und arbeitete nebenbei, als ich von diesem Casting für Frauen hörte. Ich rief dort an, um mich als Pornodarsteller zu präsentieren. Am Tag des Shootings war einer der Darsteller krank. Das alles passierte an einem Sonntagmorgen und sie suchten einen Ersatz. Sie riefen mich also sehr früh an, während ich verkatert von Samstagnacht im Bett lag und forderten mich auf, direkt zum Shooting zu kommen. Ich ging also hin und konnte anscheinend überzeugen. Danach arbeitete ich drei Jahre am Life Show Theater Bagdad in Barcelona – das war meine Porno-Universität.
Du hast als Darsteller in vielen Filmen mitgewirkt. Hilft dir diese Erfahrung bei der Arbeitals Regisseur?
 Toni Ribas genießt das Leben
Toni Ribas: Ja klar hilft sie mir dabei. Ich kann sagen, dass ich es mir selbst beigebracht habe, zu verstehen, wie dieses Geschäft läuft. Ich bin in dieser Industrie groß geworden und habe mit vielen verschiedenen Regisseuren zusammen gearbeitet, die mir geholfen und die mir eine Menge beigebracht haben. All die Dinge, die ich bislang gemacht habe, sind in der Erfahrung, die ich nun habe, zusammen gelaufen, aber ich lerne noch jeden Tag dazu.
Wie würdest du deinen eigenen Stil beschreiben?
Toni Ribas: Ich arbeite, entwickle und kreiere immer noch an meinem eigenen Stil. Wie auch immer, ich kann sagen, dass ich einen Mix aus schönen Bildern mit Hardcore-Elementen in tollen Settings produziere – lasst es uns Highend Gonzo nennen. Ich würde auch sagen, dass ich es mag, spontan zu sein, um Raum für Improvisationen und neue Erfahrungen zu lassen. Ich meine, wenn du eine Sexszene drehst, dann kanst du nicht wirklich sagen, was du genau willst, du kannst zwar Richtlinien und Ideen haben, aber du musst den Darstellern erlauben, das gewisse Extra zu geben, das aber nur einen kurzen Moment präsent ist. Ich muss auch sagen, dass ich sehr glücklich bei Private bin, denn mit Private kann ich die Projekte, die ich schon mehrere Jahre im Kopf habe, verwirklichen.
Genres und Trends kommen und gehen. Das Amateur-Genre ist derzeit sehr populär in vielen Ländern Europas, aber auch High Budget Filme liegen im Trend. Beeinflussen Trends und Genres deine Arbeit als Produzent?
Toni Ribas: Ich mag beide Genres, wie auch jeder an meinen unterschiedlichen Produktlinien, Gonzo als auch Big Budget, bei Private erkennen kann. Ich denke, ich bin sehr flexibel und ich kann beide Stile drehen und gute Ergebnisse darin vorweisen. Das Wichtigste für mich ist aber, dass sich all das auf den Zuschauer überträgt.

Was können Erotikfans von deinem Filmen erwarten?
Toni Ribas: Ich werde immer versuchen, die Zuschauer zu überraschen. Allerdings ist Porno in seiner Essenz ja recht simpel und um es einfach zu machen: sehr schöne Frauen in netten Settings werden so geil wie möglich.
Was müssen die Darstellerinnen und Darsteller mitbringen, um in deinen Filme mitzuwirken?
Toni Ribas: Ich suche schöne Frauen, die verdammt heiß werden können. Das ist sicher ein Handicap, denn sie sind nicht leicht zu finden. Natürlich arbeite ich auch mit vielen jungen Menschen, die gerade ihren Einstieg in unsere Industrie wagen, zusammen. Dennoch müssen wir alle eine Illusion verkaufen. Ich suche daher Darstellerinen, die sich oder etwas ausdrücken können, die vor der Kamera etwas auf einem höheren Level zeigen. Das ist wichtig.

Du hast in Europa, aber auch in den USA gearbeitet. Welche Unterschiede siehst du aus der Warte eines Darstellers und Regisseurs?
Toni Ribas: In den USA sind sie seit Jahren alle sehr geradlinig sowie zielorientiert und wissen genau, was sie im Pornofilm sehen wollen. Sie sind sehr spezialisiert was ihre Marktbedürfnisse angeht und dementsprechend präzise setzen sie die Filme auch um. Hier in Europa haben wir mehr Platz, in der Hitze des Gefechts zu performen. Wir sind nicht so an unsere Rollen gefesselt.
Viele Regisseure im Pornofilm träumen davon, einen richtig großen Film mit Handlung und an tollen Drehorten zu machen. Was würde Toni Ribas drehen?
Toni Ribas: Sicher habe ich darauf eine Antwort. Ich würde gerne einen richtigen Film mit großer Handlung machen und natürlich habe ich die Ambition, diesen Wunsch eines Tages zu realisieren.
Aber ich muss realistisch bleiben, denn ich arbeite in der Pornoindustrie und es ist ein verdammt großer Schritt, eine gute Handlung mit Porno zu verbinden. Auch für die Darstellerinnen ist das nicht ganz so einfach. Ich will den Sex und die Spannung immer hoch halten und ich glaube einfach an den Sex und die Handlung. Das ist das, was der Konsument will und worum Porno sich dreht.

Toni,
vielen Dank für das Interview!
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